LINK — PRINT EDITION / Version 2

Neu gestaltetes Gehäuse für den 3D-Druck, erstellt in Blender.
Große Eckradien, ruhige matte Oberschale, dunkler Sockel mit Schattenfuge,
verdeckte Verschraubung und ein gemeinsamer Anschluss-Einsatz hinten.
Außenmaß der Box: ungefähr 215 × 145 × 47 mm; Bedienelemente ragen etwas höher.
USB-A-Zielkabel, HDMI IN/OUT mit Loop-through-Modul, Pi 5 mit Kühler,
Pico und die Konzept-Platine sind als getrennte Modellobjekte enthalten.
Die Elektronikdarstellung ist eine Einbau- und Designreferenz.

DATEIEN
LINK-print-edition.blend — bearbeitbares Modell mit Materialien, Licht und Kameras
LINK-print-edition.glb — 3D-Ansicht des montierten Produkts
prints/01-upper-shell.stl — Oberschale
prints/02-bottom-tray.stl — Bodenwanne mit inneren Haltern
prints/03-rear-cartridge.stl — dunkler Anschluss-Einsatz
renders/01-ivory-hero.png — warmes Weiß
renders/02-rear.png — Anschlüsse hinten
renders/03-open.png — geöffnetes Gehäuse
renders/04-internals.png — Elektronik
renders/05-anthracite-hero.png — Farbvergleich in Anthrazit

DRUCK
STL-Einheit: Millimeter. Im Slicer auf die Druckplatte legen; nicht automatisch
auf eine andere Größe skalieren. Die Oberschale misst 215 × 145 × 38,5 mm,
die Bodenwanne 213 × 143 × 10,7 mm und der Einsatz 171 × 3 × 29 mm.
Die absolute Z-Lage im STL entspricht der Montageposition im Blender-Modell.

Oberschale umdrehen: die große äußere Deckelfläche liegt auf dem Druckbett,
die offene Unterseite zeigt nach oben. Die Oberfläche der Druckplatte prägt
damit die sichtbare Oberseite. Bodenwanne mit der Unterseite nach unten.
Anschluss-Einsatz mit seiner flachen Rückseite auf das Druckbett legen.
Druckbettgröße einschließlich eines möglichen Brims prüfen.

Als ungetesteter Ausgangspunkt für eine 0,4-mm-Düse: 0,16-mm-Schichten,
4 Außenwände und 15–20 % Füllung. Stützbedarf an Radien und Aussparungen
in der Slicer-Vorschau prüfen. Das Paket enthält kein druckerspezifisches G-Code.

Für einen ersten Funktionsprototyp eignet sich PETG; für das gezeigte Finish
matte Filamente und eine strukturierte oder satinierte Druckplatte ausprobieren.
ASA ist eine Alternative bei höheren Temperaturanforderungen, benötigt aber
einen geeigneten Drucker und ein abgestimmtes Profil. Herstellerhinweise:
https://help.prusa3d.com/article/petg_2059
https://help.prusa3d.com/article/asa_1809

MONTAGE UND PASSUNG
Oberschale: etwa 3 mm Wandstärke und 3,5 mm Deckelstärke.
Vier verdeckte M3-Verschraubungen von unten; die Taschen in der Oberschale
haben 4,4 mm Durchmesser. Gewindeeinsätze und Schrauben erst nach einem
Passungsstück passend auswählen. Bohrungen können Nacharbeit benötigen.
Der Anschluss-Einsatz braucht eine passende mechanische Sicherung für die
gewählten realen Buchsen. Füße, Taster, Lichtleiter und Kabel sind Kaufteile
oder separate Anpassungen; sie sind nicht in den drei Gehäuse-STLs enthalten.

Vor einem vollständigen Funktionsaufbau müssen die tatsächlichen Platinen,
Capture-Hardware, Buchsen, Kühlerhöhe, Kabelradien, Taster und Gewindeeinsätze
vermessen werden. Halter und Aussparungen bei Bedarf anpassen. Die Dateien
sind ein überprüfter Gehäuseprototyp, noch keine validierte Serienkonstruktion.
Kühlung im geschlossenen Gehäuse unter Last mit echter Hardware prüfen.

GEOMETRIEPRÜFUNG
Alle drei STL-Teile: geschlossene Dreiecksgeometrie, keine offenen oder
nicht-manifold Kanten; jeweils ein zusammenhängender Körper. Zusätzlich
wurden degenerierte Dreiecke und widersprüchliche Kantenorientierung geprüft.
Ein physischer Probedruck wurde nicht durchgeführt.

BLENDER
Frame 1: montiert. Frame 100: Explosionsansicht.
Vier benannte Kameras zeigen Produkt, Rückseite, Öffnung und Elektronik.
Die Primärfarbe im Modell ist warmes Weiß. Für Anthrazit die Base Color des
Materials „Warm chalk / fine matte printed polymer“ entsprechend ändern.
Die Druckkörper befinden sich in einer eigenen Collection.

Optionaler Neuaufbau: Der Quelltext liegt in v2/build_print_model.py,
model_components.py eine Ebene darüber. Den Quelltext innerhalb von Blender
mit gesetztem __file__ ausführen, danach export_models() und render_views().
Die Blender-Datei anschließend speichern. Der Neuaufbau ersetzt die Szene;
vorher eine Kopie speichern.
